F e l i c i t a s  M u c h e

[1906 - 1984]

Die aus Breslau stammende Konzertgeigerin dichtet und komponiert schon seit frühen Jugendjahren. Das Geistige ist dem Kind bereits selbstverständliche Realität. Das schöpferische Werk der ersten Lebenshälfte fällt den Kriegsereignissen zum Opfer. 39-jährig wendet sich Felicitas Muche der Waldorfpädagogik zu, studiert in Stuttgart und wirkt dann 27 Jahre an der Rudolf Steiner-Schule in München als Musikpädagogin, Therapeutin, Dichterin und Komponistin.

Für die Konzertgeigerin und Musikpädagogin waren die Gesetzmäßigkeiten der Musik eine Offenbarung der musikalischen Anatomie des Menschen. Die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners gab nicht nur Anregungen, sondern auch Bestätigung ihrer Forschungsergebnisse.

Der letzte Lebens- und Schaffensabschnitt und die daraus geborenen Werke von Felicitas Muche beschenken uns durch eine weit über unsere Zeit hinausreichende musikalische Geistesschau.